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LV-Treffen 24.11.2017

Industrie 4.0 trifft Technische Dokumentation – Technische Kommunikation und Dokumentation im Wandel

Inhalt

Industrie 4.0 – Buzzword, Hype und in aller Munde. Doch was steckt dahinter? Was bedeutet die digitale Vernetzung der industriellen Wertschöpfungskette, welche Konsequenzen hat sie?

Meistens werden mit dem Schlagwort Industrie 4.0 kommunizierende Maschinen verbunden, eine automatisierte Produktion, das Internet der Dinge. Weniger im Fokus liegt zumeist die Digitalisierung der technischen Kommunikation, die viele zukünftige industrielle Trends erst möglich macht, beispielsweise Augmented Reality in der Entwicklung, Dezentralisierung und autonome Produktionssteuerung, maschinelle Intelligenz und Robotik.

Die digitale Transformation erfordert dabei, über die Anpassung der Standardprozesse hinaus zu einem Um- und Neudenken zu gelangen. Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien durchdringen längst jeden Schritt von der Produktion, dem Vertrieb bis zum Service und Marketing. Verschiedene Produkte oder Anlagen interagieren untereinander, liefern in Echtzeit visualisierte Daten, mit denen sich bessere Entscheidungen treffen und Prozesse effizienter gestalten lassen.

In den kommenden Jahren wird es daher immer wichtiger werden, die Antworten darauf zu finden, was in dieser Entwicklung sozial verträglich, wirtschaftlich sinnvoll und technisch machbar ist. In den bisherigen Diskursen über die Digitalisierung wird die Frage vernachlässigt, wie sich die Bereitstellung von Informationen für die Nutzer von physischen Produkten, Software oder Dienstleistungen zukünftig gestalten soll. Ein populäres Beispiel hierfür sind die Wartungstechniker, die beim Erklimmen der Windräder keine Aktenordner voller Dokumente mehr mitschleppen müssen, sondern bequem per Tablet oder Smartphone die notwendigen Dokumente anzeigen lassen. Andere Anwendungsfälle gehen noch weiter und zeigen die für den Ingenieur notwendigen Bearbeitungsschritte bei der Fahrzeuginstandhaltung per Augmented Reality im iPad oder der Google-Glass-Brille als Überlagerung mit dem realen Bild des Fahrzeugs an.

Unter diesem Licht betrachten unsere Experten aus Wirtschaft und Forschung, worauf es bei moderner und zukunftsorientierter Informationsentwicklung ankommt und was es mit dem „Hype“ um Industrie 4.0 auf sich hat. Abgerundet wird die Fachkonferenz durch Use Cases und Best-Practice-Beispielen, in der verschiedene Denk- und Lösungsansätze besprochen werden.

Das Programm:

  • Begrüßung, Neues aus der tekom
  • Grundlagen von Industrie 4.0 - Was ist Industrie 4.0 und woher kommt eigentlich der Begriff?
  • Industrie 4.0 im internationalen Vergleich – Use Cases und Vorstellung des Industrie 4.0-Labors der Fachhochschule Joanneum
  • Technische Dokumentation im Kontext mit Industrie 4.0 – Informationsentwicklung im Zeitalter der Digitalisierung anhand von Best Practice Beispielen
  • Wissensarbeit in der Technischen Kommunikation – Veränderte Abläufe, Wissensflüsse, Ontologiearbeit, Intelligente Information
  • Metadaten für intelligente Informationen & iiRDS - der neue Standard für die Auslieferung intelligenter Informationen
  • Informationsdesign im Zeitalter von Industrie 4.0
  • Entwicklung der Technischen Dokumentation/Kommunikation im Kontext mit Industrie 4.0 heute und morgen

Nach der Veranstaltung lassen wir den Tag gemütlich auf der Burg Oberkapfenberg beim   „Opens external link in new windowCHRISTKINDL AUF DER BURG“ ausklingen. Anreise selbsständig per Auto, Ruftaxi oder zu Fuß.

 

 

Referenten

  • Dipl.-Ing. (FH) Ernst Peßl, Senior Lecturer, FH Joanneum, Studiengang Industriewirtschaft/Industrial Management
  • Prof. Dr. Michael Schaffner, Hochschulprofessor, FOM Hochschule Berlin
  • Ulrike Parson, Vorstand, parson AG, Hamburg
  • Dipl.-Ing. (FH) Florian Halm, MA, Studiengangsleiter, Donau-Universität Krems, Zentrum für Kognition, Information und Management

Organisatorisches

Termin:Freitag, 24.11.2017
09:00(!) – ca. 16:15 Uhr (Registrierung ab 08:30 Uhr)
BITTE BEGINNZEIT BEACHTEN!
Veranstalter:tekom Österreich in Zusammenarbeit mit der HTL Kapfenberg
Ort:Höhere Technische Bundeslehranstalt Kapfenberg
Festsaal
Viktor-Kaplan-Straße 1
8605 Kapfenberg
Erreichbarkeit

Parkmöglichkeiten direkt am Schulgelände

Öffentlicher Verkehr, Fahrrad, zu Fuß:

Kapfenberg ist hervorragend mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar. Die HTL Kapfenberg ist vom Bahnhof sowie von den Bushaltestellen Europaplatz oder Stadion sehr gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar.
Fahrpläne:
   Bahn:  Fahrplan ÖBB
   Bus:  Verbundlinie
Karten:
Radwege_Großbereich.pdf, Radwege_Detail.pdf, Gehwege_Karte.pdf
Preis:Die Teilnahme ist kostenlos. Organisatorische Kosten werden von tekom Österreich und den Sponsoren INTECO melting and casting technologies GmbH, BBG Baugeräte GmbH sowie CAVEO Safety Management & Documentation übernommen.
Anreise und Mittagessen sind in Deiner Verantwortung und ggf. separat zu bezahlen.
Mittagspause:Für die Mittagspause stehen dir in der Nähe der HTL mehrere Lokale zur Verfügung. Hier eine kleine Auswahl:Wir empfehlen, dass du dir einen Tisch reservierst. Du hast auch die Möglichkeit (in begrenztem Rahmen), beim Schulbuffet Snacks und Getränke zu kaufen. 
Registrierung:Ab 08:30 Uhr erhältst du vor dem Veranstaltungsraum dein Namensetikett und einen Begrüßungskaffee/-tee
Anmeldung:Über unser Opens internal link in current windowAnmeldeformular bis spätestens 21.11.2017
"Öffentliche" Teilnehmerliste:Du hast auch die Möglichkeit, dich (zusätzlich zur Anmeldung) freiwillig in eine "öffentliche" Teilnehmerliste einzutragen - so kann jede(r) nachsehen, wer sich schon angemeldet und freiwillig kundgetan hat, dass sie/er dabei sein wird.
Fragen?Fragen zur Veranstaltung oder Fragen für die Vortragenden kannst du uns natürlich gerne per E-Mail an oesterreich@tekom.eu senden.

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