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    Linz, 28.02.2014

    Erstes Treffen von tekom Österreich

    Herausforderungen der Softwarelokalisierung

    Curt Schmidt, tekom Österreich

    Dass Softwareprodukte in mehreren Sprachen zur Verfügung gestellt werden müssen, ist heutzutage schon fast eine Selbstverständlichkeit. Nicht ganz so selbstverständlich ist der Prozess, der zum fertigen Produkt führt. Zu diesem Thema fanden 25 Personen den Weg nach Linz zum ersten Treffen als Landesverband Österreich.

    Im Landeskulturzentrum Ursulinenhof standen die Referenten Yvonne Gasser (Tridonic GmbH & Co. KG),  Wolfgang Heinz (s IT Solutions AT Spardat GmbH) und Klaus Fleischmann (Kaleidoscope Communications Solutions GmbH) Rede und Antwort. 

    Zu Beginn des Treffens wurde das Team der neu gewählten Landesverbandsleitung vorgestellt.  Die Landesverbandsleitung bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf gute Zusammenarbeit für die nächsten drei Jahre.

    Im ersten Teil zum Thema stellte Wolfgang Heinz die Mitspieler eines Lokalisierungsprojekts und deren Kompetenzen und Rollen vor. Mit Engagement und zahlreichen Beispielen verdeutlichte der Referent die Probleme und Stolperfallen eines Softwarelokalisierungsprojekts.

    Nach dem Mittagessen schlüpfte Yvonne Gasser zunächst in die Rolle einer Technischen Redakteurin, die sich überraschend und zum ersten Mal um ein Lokalisierungsprojekt kümmern muss. Klaus Fleischmann übernahm die Rolle des erfahrenen Übersetzungsdienstleisters. Zunächst spielten die zwei den Ablauf eines Lokalisierungsprojekts von der Anfrage über die Suche nach einem Übersetzungs-dienstleister bis zu den Reklamationen des Kunden nach. Dabei wurden bewusst Fehler gemacht, die von den Teilnehmern der Veranstaltung aufgespürt und thematisiert werden sollten – und auch wurden. Nach dem Identifizieren der Probleme stellten die beiden Referenten im zweiten Teil des Sketchs nach, wie ein Lokalisierungsprojekt professionell aufgesetzt werden kann.

    Ausgerüstet mit gemeinsam erarbeiteten Tipps und Tricks für ein erfolgreiches Softwarelokalisierungsprojekt verließen die Teilnehmer die Veranstaltung, die sich durch Praxisnähe und einen gehörigen Schuss (Selbst-)Ironie auszeichnete. Herzlichen Dank an die Referenten und an alle Teilnehmer, die durch ihre Fragen und Anregungen zu dieser spannenden und lehrreichen Veranstaltung beigetragen haben.